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ARGINIUM steht für Qualität

ARGINIUM enthält hochwirksames L-Arginin als leicht einzunehmendes Granulat zur Verbesserung der Durchblutung.

ARGINIUM wurde mit modernster Forschungstechnologie entwickelt und wird ausschließlich in Deutschland unter Einhaltung höchster technologischer Standards produziert. Der Firma Biostyxx ist es gelungen, mit Arginium ein innovatives Nahrungsergänzungsmittel zu entwickeln. Es ist einfach einzunehmen, hat einen erfrischenden Geschmack und enthält hochwertiges Arginin. Arginin ist eine lebensnotwendige Aminosäure, der im menschlichen Organismus wichtige Funktionen zukommen. Lesen Sie mehr über die Zusammenhänge zwischen Arginin, Stickstoffmonoxid, Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes und erfahren Sie zudem mehr über die zwei Nobelpreise für Arginin. Mit der Fertigung bei einem anerkannten Arzneimittelhersteller aus Baden-Württemberg stellen wir die hohe Qualität jeder einzelnen Arginium-Packung sicher.

L-Arginin, Bluthochdruck und Arginium

ARGINIUM und Blutdruck

L-Arginin, NO und Bluthochdruck

Was hat es nun mit dem Arginin auf sich?
L-Arginin gehört zu den semi-essenziellen Aminosäuren und hat für den menschlichen Körper Relevanz. Wenn wir im Folgenden „Arginin“ schreiben, ist daher immer das L-Arginin gemeint. Weil aus Arginin in unseren Zellen das Gas-Molekül Stickstoffmonoxid NO gebildet wird, ist es lebenswichtig. Dieses NO führt zu einer Absenkung des Blutdrucks und ist ein wesentlicher Regulator des Blutdrucks. Auf diesem Effekt beruht z.B. die Wirkung von Viagra zur Behandlung der erektilen Dysfunktion und auch die Verwendung von Arginin bei Störungen der Potenz.

Arginium und Sport

ARGINIUM und Sport

Mehr Leistung beim Sport durch Arginin

Aufgrund der gefäßerweiternden Funktion wird Arginin besonders von Bodybuildern regelmäßig genutzt, um den Muskelaufbau zu unterstützen. Zudem wird Arginin eine Stärkung des Immunsystems zugesprochen, was Hochleistungssportler besonders nach dem Training schätzen.

Arginium und Potenz

ARGINIUM und Potenz

Arginin und Erektile Dysfunktion

Die erektile Dysfunktion ist die bei Männern am häufigsten behandelte Störung der Sexualfunktion. Bei dieser Potenzstörung gelingt es dem Mann per Definition über einen längeren Zeitraum hinweg nicht, in der Mehrzahl der Versuche eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten. Die erektile Dysfunktion beeinflusst zum einen das männliche Selbstverständnis negativ, zum zweiten ist die erektile Dysfunktion häufig ein Vorbote von wesentlich schwerwiegenderen Erkrankungen, wie z.B. einem Herzinfarkt.

Arginium und Diabetes

Argininum und Diabetes!

Arginin bei Diabetes

Die Konzentration von Zucker (Glucose) im Blut wird beim Menschen in sehr engen Grenzen gehalten, da sowohl zu niedrige wie auch zu hohe Konzentrationen von Zucker im Blut schädliche Wirkungen im menschlichen Organismus haben. So kennt fast jeder die Schwindelgefühle bei „Unterzuckerung“ und den Hinweis von Sportlern, in solchen Fällen einen Traubenzucker zu sich zu nehmen. Bei einem Diabetes steigen die Zuckerspiegel im Blut über die üblichen Werte an. Dies hängt in der Regel mit einer zu geringen Ausschüttung oder einer verminderten Wirkung des Hormons Insulin zusammen.

Arginin Wirkungsweise

Die Wirkung von Arginin

Arginin ist wichtig für die Senkung des Blutdrucks, bei Potenzstörungen und Diabetes.
Drei Forscher wurden 1998 mit dem Nobelpreis für Medizin belohnt.

Der Nobelpreis

Alfred Nobel nahm Nitroglycerin gegen Angina pectoris. Dieses Molekül hatte ihm 1866 zum Dynamit verholfen und 1998 den Nobelpreis für Medizin.

Ernst Schulze

Forschung

1886 konnten der deutsche Wissenschaftler Prof. Ernst Schulze und sein Doktorand Ernst Steiger erstmals Arginin aus den Keimlingen von Lupinen isolieren.

Biostyxx GmbH

Biostyxx – Leidenschaft trifft Profession

Hinter der Biostyxx GmbH steht Geschäftsführer Ivo Moring aus Hamburg. Auf seinen Reisen nach Los Angeles beobachtete er die große Bekanntheit von Arginin.

Unser Partner Losan

Unser Partner Losan Pharma

Die Losan Pharma AG ist als innovativer Mittelständler fokussiert auf die Entwicklung und Produktion von Medikamenten und Wirkstoffen

Die Produktion von Arginium

Erfahrung in der Produktion

Unsere Partner produziert seit 1993 Medikamente in Form von Tabletten, Kapseln und Granulaten unter den höchsten hygienischen und technologischen Standards.

Arginium – Das innovative Nahrungsergänzungsmittel mit Arginin von Biostyxx

Mit Arginium ist es der Firma Biostyxx erstmals gelungen einen sogenannten Hybrid-Stick zu entwickeln, der es ermöglicht die lebensnotwendige Aminosäure L-Arginin in Granulatform entweder direkt – ohne Zusatz von Flüssigkeit – oder aber nach Auflösung in Wasser oder anderweitigen Flüssigkeit einzunehmen. Entwickelt wurde das Arginin Granulat von der Partner Firma Losan Pharma AG an dessen Standort in Baden-Württemberg. Die Herstellung des Granulats unterliegen engmaschigen Qualitätskontrollen. Nur so kann die von Ivo Moring gegründete Biostyxx GmbH & Co KG eine 100%ige Qualität von Arginium sicherstellen.

Stickstoffmonoxid, Bluthochdruck, Diabetes, Potenzstörung und oxidativer Stress

Stickstoffmonoxid oder kurz NO verleiht Arginin eine besondere Stellung unter den Aminosäuren. NO wird in den Körperzellen durch Umsetzung von Arginin zur Verfügung gestellt und hat eine Reihe von lebensnotwendigen Aufgaben im Organismus. So spielt Stickstoffmonoxid z.B. eine ganz wesentliche Rolle bei der Regulation des Blutdrucks. Die Freisetzung von NO führt zu einer Vasodilatation – also Weiterstellung – der Blutgefäße und damit zu einer Blutdrucksenkung. Im Falle von sexueller Erregung kommt über diesen Mechanismus (Umsetzung von Arginin durch das Enzym NO-Synthase zu u.a. NO) eine Erektion zustande. Zudem werden für Stickstoffmonoxid positive Effekte bei Diabetes diskutiert und schließlich wirkt NO dem schädlichen oxidativen Stress entgegen. Oxidativer Stress wird immer wieder als ein möglicher Erklärungsansatz für den Alterungsprozess des Menschen herangezogen.

Glossar

In unserem Glossar finden Sie alle Aspekte zu Arginin alphabetisch sortiert.

A

ACE-Inhibitoren

Neben der Regulierung des Blutdrucks durch Adrenalin und Noradrenalin verfügt der Körper über ein zweites System zur Blutdruckregulierung, das sogenannte RAAS oder Renin-Angiotensin-Aldosteron-System. Dieses System sorgt für die Bildung des Moleküls Angiotensin II, welches gleichfalls an Rezeptoren bindet und dadurch eine Konstriktion bzw. Engerstellung der Blutgefäße bewirkt, analog dem Adrenalin bzw. Noradrenalin.

Inzwischen konnten Wirkstoffe entwickelt werden, welche die Bildung dieses Moleküls aus dessen Vorstufe blockieren. Dasjenige Enzym, welches Angiotensin II aus der Vorstufe freisetzt, hat den etwas sperrigen Namen Angiotensin-Conversions-Enzym – kurz ACE. Dementsprechend heißen Wirkstoffe, die dieses Enzym blockieren ACE-Inhibitoren oder ACE-Hemmer. Ihre Wirkung besteht also darin, dass bei einer Hemmung des Enzyms weniger Angiotensin II gebildet wird und damit dessen blutdrucksteigernde Wirkung vermindert wird.

Beispiel für einen Wirkstoff dieser Gruppe:         Captopril

Aminosäure

Aminosäuren sind lebensnotwendige Bausteine in pflanzlichen und tierischen Lebewesen. Sie wurden erstmals im 19. Jahrhundert isoliert und stehen seitdem im Zentrum der biochemischen Forschung. Die Eiweiße des menschlichen Körpers sind aus 20 Aminosäuren aufgebaut, zu denen auch die Aminosäure Arginin gehört. Zur Geschichte der Entdeckung der Aminosäuren lesen Sie hier mehr.

Angiotensin II – Blocker

Die ACE-Inhibitoren hemmen die Bildung des Moleküls Angiotensin II aus dessen Vorstufe und verhindern damit die u.a. kontrahierende Wirkung von Angiotension II auf die Blutgefäße. Durch die Blockade der Andockstationen = Rezeptoren von Angiotensin II an den entsprechenden Zellen (AT1-Rezeptoren) wird nun wiederum dessen blutdrucksteigernde Wirkung gehemmt.

Beispiel für einen Wirkstoff dieser Gruppe:         Valsartan

Arginin

Bei Arginin oder L-Arginin handelt es sich um eine der 20 Aminosäuren, aus denen die Eiweiße (Proteine) in den pflanzlichen und tierischen Lebewesen aufgebaut sind. Sie wurde erstmals 1886 von Ernst Schulze in Zürich isoliert. Neben der Bedeutung für die Biosynthese von Eiweißen dient Arginin des Weiteren als Speicher für das kleine Molekül Stickstoffmonoxid (NO), welches lebensnotwendige Aufgaben im menschlichen Organismus übernimmt.

Arzneimittel

Der Arzneimittelbegriff ist im Arzneimittelgesetz definiert. Demnach dienen Arzneimittel u.a. dazu, Krankheiten des menschlichen oder tierischen Organismus zu heilen oder zu lindern. Von Nahrungsergänzungsmitteln wie Arginium sind Arzneimittel streng abgegrenzt. Denn Nahrungsergänzungsmittel wiederum sind Lebensmittel, welche die Ernährung ergänzen sollen, dienen aber z.B. nicht der Heilung von Krankheiten.

B

Beta-Blocker

Sehr viele Prozesse im Körper werden dadurch gesteuert, dass körpereigene Moleküle an spezielle Körperzellen andocken und dadurch bestimmte Wirkungen in diesen Zellen hervorrufen. Dabei gibt es für diese sogenannten Transmitter jeweils speziell geeignete Andockstationen in den Zellwänden und diese werden Rezeptoren genannt. Die bahnbrechende Entdeckung dieser Art der Informationsweitergabe gelang 1921 dem österreichischem Pharmakologen Otto Loewi. Seitdem wurden eine Vielzahl von Rezeptoren entdeckt, u. a. auch die sogenannten Beta-Rezeptoren, von denen drei Untertypen bekannt sind, die als Beta 1, Beta 2 und Beta 3 bezeichnet werden. An ihnen docken im Körper insbesondere Adrenalin und das mit dem Adrenalin verwandte Noradrenalin an.

Die Beta-Blocker sind nun Wirkstoffe, die gleichfalls an diese Andockstationen der entsprechenden Körperzellen binden und damit die körpereigene Informationsübertragung durch Adrenalin bzw. Noradrenalin hemmen. Und dadurch kommt es schließlich zu einem Abfall des Blutdrucks, denn normalerweise führt das Andocken von Adrenalin an die entsprechenden Beta-Rezeptoren zu einem Blutdruckanstieg. Beta-Blocker wurden bereits 1964 in die Therapie eingeführt und sind heute bei der Behandlung der Hypertonie (= Bluthochdruck) weit verbreitet.

Beispiel für einen Wirkstoff dieser Gruppe:         Propranolol

Bluthochdruck

Bluthochdruck wird in der Fachsprache mit Hypertonie bezeichnet und ist gekennzeichnet von einem dauerhaft zu hohen Blutdruck in den Blutgefäßen. Ziel einer sogenannten antihypertensiven Therapie ist ein Zielblutdruck von weniger als 140/90 mm Hg. Zur Therapie steht eine Vielzahl an Medikamenten zur Verfügung. Es sollte jedoch auch auf ausreichend sportliche Aktivität und auf eine gesunde Ernährung wert gelegt werden.

Im Falle einer Medikation richtet sich die Entscheidung für eines der Medikamente bzw. die Kombination von mehreren Medikamenten nach der Ursache für den Bluthochdruck, dessen Schweregrad, der sonstigen Medikation bzw. sonstigen Erkrankungen des Patienten, dessen Alter und dessen Lebensstil.

Aufgrund der komplexen Mechanismen des Körpers zur Regulierung des Blutdrucks gibt es dementsprechend viele Möglichkeiten, mit Wirkstoffen in diese Prozesse einzugreifen.

Die meisten zur Behandlung des Bluthochdrucks zugelassenen Wirkstoffe gehören einer der folgenden Medikamenten-Gruppen an:

  • Thiazid-Diuretika
  • Beta-Blocker
  • ACE-Inhibitoren
  • Angiotensin-II-Blocker
  • Calcium-Antagonisten

Daneben gibt es jedoch weitere Wirkstoffgruppen, die jedoch seltener eingesetzt werden, wie z.B. die Gruppe der:

  • NO-Donatoren

NO-Donatoren wirken über die Freisetzung von Stickstoffmonoxid = NO. Arginin kann als eine Art körpereigener „Donator“ oder Speicher für NO bezeichnet werden, ist jedoch nicht als Arzneimittel zugelassen.

C

Calcium-Antagonisten

Calcium spielt eine wesentliche Rolle bei der Kontraktion = Engerstellung von Blutgefäßen. Durch einen Einstrom von Calcium in die Muskelzellen der Blutgefäße wird der Blutdruck erhöht. Dieser Einstrom von Calcium in die Zellen erfolgt durch sogenannte Calcium-Kanäle. Werden nun speziell die Calcium-Kanäle der Muskelzellen der Blutgefäße und des Herzens durch entsprechend geeignete Wirkstoffe blockiert, so kann Calcium nicht mehr im selben Ausmaß in diese Zellen einströmen und dadurch wird der Blutdruck weniger stark erhöht. Aus vorgenannten Gründen werden die Calciumantagonisten auch als Calciumkanalblocker bezeichnet.

Beispiel für einen Wirkstoff dieser Gruppe:         Nifedipin

D

Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus wird im Volksmund auch aus Zuckerkrankzeit bezeichnet. Es handelt sich um Erkrankungen, die letztlich zu erhöhten Zuckerspiegeln im Blut führen. Ursache ist entweder eine gestörte Ausschüttung von Insulin und / oder eine zu geringe Wirkung von Insulin im Sinne einer Senkung der Blutzuckerspiegel. Zur Behandlung steht eine Vielzahl von Medikamenten zur Verfügung.

E

Erektile Dysfunktion

Die erektile Dysfunktion wird gemeinhin als Potenzstörung bezeichnet. Die Ursachen dieser Erkrankung sind vielfältig. Mit der Einführung von Viagra konnte das Spektrum der Arzneimittel zur Behandlung der Potenzstörung wesentlich erweitert werden. Die Wirkung beruht auf letztlich auf einer vermehrten Bereitstellung von Stickstoffmonoxid in den Blutgefäßen, wo Stickstoffmonoxid zu einer Weiterstellung der Gefäße führt. Durch das vermehrte Einfließen von Blut in den Penis bedingt dies bedingt wiederum das Entstehen einer Erektion.

F

Furchgott, Robert Francis

Robert F. Furchgott erhielt 1998 gemeinsam mit Louis J. Ignarro und F. Murad den Nobelpreis für Medizin. Die drei Forscher haben wesentlich zur Erkenntnis der Bedeutung von Stickstoffmonoxid für die Senkung des Blutdrucks in den Blutgefäßen des menschlichen Organismus beigetragen. Die Bereitstellung dieses kleinen Moleküls erfolgt über eine entsprechende Umsetzung von Arginin in den Zellen der Blutgefäße mit Hilfe des Enzyms NO-Synthase.

G

Granulat

Granulate bezeichnen in der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln aggregierte Pulver. Diese können z.B. durch die Anfeuchtung von Pulvern und deren anschließende Trocknung erfolgen. Durch die Verwendung von sogenannten Bindemitteln wird dann sichergestellt, dass diese nicht gleich wieder in die einzelnen Pulverbestandteile zerfallen. Nach der Aufnahme sorgen hingegen sogenannten Zerfallshilfsstoffe unter der Einwirkung von Flüssigkeit für eine raschen Zerfall der Granulate in ihre Einzelbestandteile.

H

Hedin, Sven

Sven Hedin (1859 – 1933) war ein schwedischer Chemiker und Physiologe, dem es 1895 erstmals gelang, die Aminosäure Arginin aus tierischen Zellen zu isolieren.

Hybrid-Stick

Bei Arginium handelt es sich um den weltweit ersten „Hybrid-Stick“. Ein solcher Hybrid-Stick erlaubt es den Anwendern, den Inhalt des Sticks entweder direkt einzunehmen oder den Inhalt zunächst in einer Flüssigkeit zu lösen und dann als Trinkgranulat einzunehmen. Entwickelt wurde dieser erste Hybrid-Sticks durch die Losan Pharma GmbH in Deutschland / Baden-Württemberg.

I

Ignarro, Louis José

siehe unter Furchgott, Robert Francis

K

Krebs, Hans Adolf

Hans Adolf Krebs aus Hildesheim war Mediziner und Biochemiker. Gemeinsam mit Fritz Albert Lipmann erhielt er 1953 den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie. Er hatte zuvor diverse Stoffwechselprozesse entdeckt, u.a. den Harnstoffzyklus, der auch Krebs-Zyklus genannt wird. In diesem Zyklus spielt u.a. die Aminosäure Arginin eine wesentliche Rolle.

L

L-Arginin

Siehe Arginin. Das L- bezeichnet eine bestimmte Molekülstruktur bei Molekülen, die sich wie die linke Hand zur rechten Hand verhalten. Bei den für den menschlichen Organismus lebensnotwendigen Aminosäuren handelt es sich chemisch jeweils um die sogenannte L-Form.

M

Murad, Ferid

siehe unter Furchgott, Robert Francis

N

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel gehören zu den Lebensmitteln, die bestimmte Vitamine, Mineralstoffe oder z.B. Aminosäuren enthalten, deren Einnahme eine Ergänzung zu der üblichen Ernährung darstellt. Nahrungsergänzungsmittel sind in diesem Sinne definiert gemäß der Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel.

Nitroglycerin

Nitroglycerin ist der wesentliche Bestandteil des von Alfred Nobel entwickelten Sprengstoffs Dynamit. Im 19. Jahrhundert wurde jedoch auch die positive Wirkung von Nitroglycerin bei der Behandlung von Angina pectoris entdeckt. Bis heute dient Nitroglycerin oder Glyceroltrinitrat zur Therapie u.a. der akuten Angina pectoris. Die Wirkung kommt über die Freisetzung von Stickstoffmonoxid zustande.

Nobel, Alfred

Alfred Bernhard Nobel war ein schwedischer Chemiker, der in den 1860er Jahren das Dynamit erfand und diese Erfindung patentieren ließ. Durch die massenhafte Herstellung von Dynamit konnte Nobel in der Folge ein Vermögen aufbauen. Da er kinderlos blieb, entschied er sich kurz vor seinem Tod zur Stiftung der bis heute alljährlich vergebenen Nobelpreise.

Nobelpreis

Die von Alfred Nobel gestifteten Nobelpreise werden jährlich an diejenigen ausgeteilt, die in dem jeweils vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht haben. Dabei werden die Preise vergeben für besondere Leistungen auf den Gebieten der Chemie, der Literatur, der Physik, der Physiologie oder Medizin sowie für das erfolgreichste Engagement für Frieden.

NO-Donatoren

Das Molekül Stickstoffmonoxid wird kontinuierlich von den Zellen der Blutgefäße gebildet und ist ein wichtiger Regulator des Blutdrucks im Sinne einer Weiterstellung der Gefäße, gleichbedeutend mit einer Blutdrucksenkung. Dabei wird NO durch zelleneigene Enzyme durch Abspaltung aus Arginin gebildet.

Insofern ist es naheliegend, Arzneimittel zur Blutdrucksenkung einzusetzen, die in der Lage sind, NO freizusetzen oder eine Abspaltung von NO durch körpereigene Enzyme zulassen.

Allerdings hat die Anwendung dieser Wirkstoffe zur Behandlung des Bluthochdrucks kaum praktische Bedeutung. Hingegen werden NO-Donatoren zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit, die meist in Form einer Artherosklerose der Herzkranzgefäßge auftritt, eingesetzt.

Beispiel für einen Wirkstoff dieser Gruppe:         Nitroglycerin

NO-Synthase

NO-Sythasen sind Enzyme, die in den menschlichen Körperzellen das Molekül Stickstoffmonoxid aus Arginin abspalten.

P

Pumpeffekt

Bei einem Training zum Muskelaufbau führt die Ausschüttung von Stickstoffmonoxid in den Gefäßzellen dazu, dass die Muskeln besser durchblutet werden und sich hart bzw. „aufgepumpt“ anfühlen. Die Bildung von Stickstoffmonoxid erfolgt durch die Umsetzung von Arginin durch das Enzym NO-Synthase.

Q

Qualität

Der Qualitätsbegriff ist vielfach definiert worden und wird heute in Abhängigkeit vom jeweiligen Zusammenhang bzw. Fachgebiet verwendet. Generell bedeutet Qualität jedoch, dass entsprechend hergestellte Produkte die an sie gestellten Forderungen erfüllen.

S

Schulze, Ernst

Ernst Schulze war ein deutscher Chemiker, der 1886 als Professor an der Universität in Zürich gemeinsam mit einem seiner Doktoranden erstmals die Aminosäure L-Arginin isolieren und charakterisieren konnte. Schulze hat mit seinen Forschungen wesentlich dazu beigetragen, dass sich das Fachgebiet der Biochemie als eigenständiger Forschungszweig entwickeln konnte. mehr

Sport

Nach einer aktuellen Studie der Universität Exeter führt die Einnahme von Arginin bei Sportlern zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit und zu einer erhöhten Ausdauer. Außerdem kann es gerade bei sportlicher Belastung sinnvoll sein, die Nahrung bzw. Sporternährung durch Arginin zu ergänzen, um eine ggf. zu geringe Konzentration an Arginin im Körper auszugleichen. Die positiven Effekte kommen – ähnlich wie bei der Senkung des Blutdrucks – über eine erhöhte Bereitstellung von Stickstoffmonoxid zustande. Bodybuilder nehmen das Arginin u.a. auch deshalb, weil einige Wissenschaftler annehmen, dass Arginin die Ausschüttung von Wachstumshormonen fördert. Hierzu fehlen allerdings eindeutige Belege.

Sticks

Sticks dienen der Verpackung von Granulaten oder Pulvern und können als „kleiner Bruder“ des Sachets betrachtet werden. Sticks werden heutzutage vielfach für die Primärverpackung von granulatförmigen Lebensmitteln (Zuckersticks), Nahrungsergänzungsmitteln oder auch Arzneimitteln verwendet.

Stickstoffmonoxid

Das gasförmige Molekül Stickstoffmonoxid (NO) wird im menschlichen Körper aus Arginin gebildet und erfüllt lebensnotwendige Funktionen im Organismus. U.a. dient es dazu, den Blutdruck in den Blutgefäßen effektiv zu senken und verhindert die Aggregation der Thrombozyten. Nach heutiger Erkenntnis handelt es sich bei NO generell um ein ausgesprochen wichtiges protektives Molekül im Organismus. Neben der Blutdrucksenkung soll NO z.B. auch den sogenannten oxidativen Stress reduzieren können.

T

Thiazid-Diuretika

Unter Diurese verstehen Mediziner die Harnausscheidung. Diuretika sind demnach Wirkstoffe, welche die Harnausscheidung erhöhen. Thiazid-Diuretika sind dabei eine spezielle Untergruppe von Diuretika, die speziell für die Behandlung des Bluthochdrucks geeignet sind. Sie sorgen dafür, dass bei dem Vorgang der Harnausscheidung eine höhere Konzentration an Salzen im Harn verbleibt, wodurch sich letztendlich die Menge an Urin bzw. Wasser im Urin erhöht. Und durch diese vermehrte Ausscheidung von Wasser wird dann der Blutdruck abgesenkt.

Beispiel für einen Wirkstoff dieser Gruppe:         Furosemid

Gesundheitslexikon Asklepiosstab