Arginin und Potenz

Wir informieren Sie zum Zusammenhang zwischen Potenz und Arginin. Lesen Sie mehr zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Arginin ist Bestandteil des innovativen Produkts Arginium, welches in Deutschland entwickelt wurde und hier gekauft werden kann.

Arginin und Erektile Dysfunktion

Die erektile Dysfunktion ist die bei Männern am häufigsten behandelte Störung der Sexualfunktion. Bei dieser Potenzstörung gelingt es dem Mann per Definition über einen längeren Zeitraum hinweg nicht, in der Mehrzahl der Versuche eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten. Die erektile Dysfunktion beeinflusst zum einen das männliche Selbstverständnis negativ, zum zweiten ist die erektile Dysfunktion häufig ein Vorbote von wesentlich schwerwiegenderen Erkrankungen, wie z.B. einem Herzinfarkt. Ähnlich wie bei der Regulation des Blutdrucks kommt nämlich auch bei der erektilen Dysfunktion dem kleinen Molekül NO (Stickstoffmonoxid) eine wesentliche Bedeutung zu. Denn u.a. durch die Ausschüttung von NO aus den Gefäßzellen in den Schwellkörpern des Penis wird die Erektion vermittelt. Und NO wird in den menschlichen Körperzellen wiederum aus L-Arginin synthetisiert. Insofern darf es nicht überraschen, dass generell eine positive Wirkung von L-Arginin bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion erwartet werden kann (Level 2 – Evidenz nach Porst et al.[1]).

Arginium und Potenz

Risiken der Erektilen Dysfunktion

Eine Potenzstörung führt zu einer erheblichen psychischen Belastung der betroffenen Patienten und wirkt sich dementsprechend negativ aus das Familienleben und auch das Berufsleben der Betroffenen aus. Zudem ist eine erektile Dysfunktion häufig ein Vorbote für Bluthochdruck und andere Erkrankungen oder ist Ursache von organischen oder auch psychischen Störungen. Insofern ist bei den ersten Anzeichen einer Potenzstörung unverzüglich ein Arzt zu konsultieren und die Ursache abzuklären.

Ursachen von Erektiler Dysfunktion

Ähnlich wie bei zu hohem Blutdruck kann eine erektile Dysfunktion durch unterschiedliche Faktoren verursacht sein. Wesentlich ist in der Regel ein über Jahre oder Jahrzehnte praktizierter Lebensstil mit zu wenig Bewegung, falscher Ernährung oder zu hohem Tabak- oder Alkoholkonsum. Daneben können aber auch Bluthochdruck, Diabetes, Medikamentenkonsum, Operationen, psychische Störungen und viele andere Faktoren eine Potenzstörung verursachen. Daher ist die Abklärung der tatsächlichen Ursache durch einen Arzt von so immenser Bedeutung.

Behandlung der Erektilen Dysfunktion

Natürlich ist es wichtig, bei Potenzstörungen einen Arzt zu konsultieren. Trotzdem kann jeder etwas gegen Potenz- bzw. Erektionsstörungen tun. Denn nicht nur Medikamente können gegen Potenzstörungen helfen. Vielmehr sollten die Betroffenen das Rauchen aufgeben, mehr Sport treiben und auf die Menge an Alkoholzufuhr reduzieren. Zudem hilft natürlich eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüsen dabei, gesund zu bleiben.

Arginin als Speicher für NO (Stickstoffmonoxid)

Verschiedene Körperzellen nutzen Arginin als Speicher für das kleine Molekül Stickstoffmonoxid (NO). Durch eine einfache chemische Reaktion kann das so wichtige Molekül NO aus Arginin gebildet werden.

Arginin und Erektile Dysfunktion

Das in den menschlichen Zellen aus Arginin bereit gestellte NO führt zu einer Weitstellung der Blutgefäße. In den Schwellkörpern des Penis ist dies gleichbedeutend mit einem erhöhten Blutvolumen, welches in der Folge die Erektion des Penis bewirkt. Neben der Bedeutung für die erektile Dysfunktion sind NO (und Arginin) daher auch wichtige Regulatoren für den Blutdruck. Nach der zusammenfassenden Darstellung von Porst et al.1 zeigen sich positive Wirkungen von Arginin bei erektiler Dysfunktion bei Dosierungen von 3g – 5g / Tag (Level 2 Evidenz).

[1] Porst et al., SOP conservative (medical and mechanical) treatment of erectile dysfuntion, J Sex Med, 10, 130-171, 2013