Arginin bei Diabetes!

Hier erfahren Sie mehr über die Bedeutung von Arginin im Zusammenhang mit Diabetes.



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Arginium und Diabetes

Arginin und Diabetes

Die Konzentration von Zucker (Glucose) im Blut wird beim Menschen in sehr engen Grenzen gehalten, da sowohl zu niedrige wie auch zu hohe Konzentrationen von Zucker im Blut schädliche Wirkungen im menschlichen Organismus haben. So kennt fast jeder die Schwindelgefühle bei „Unterzuckerung“ und den Hinweis von Sportlern, in solchen Fällen einen Traubenzucker zu sich zu nehmen. Bei einem Diabetes steigen die Zuckerspiegel im Blut über die üblichen Werte an. Dies hängt in der Regel mit einer zu geringen Ausschüttung oder einer verminderten Wirkung des Hormons Insulin zusammen. Insulin sorgt im Organismus für eine Absenkung des Blutzuckerspiegels auf „normale“ Werte. Ein „Diabetes mellitus“ liegt vor, wenn bei zweimaliger Messung (nüchtern) die Zuckerkonzentration über 126 mg/dL liegt oder zwei Stunden nach Gabe Einnahme einer definierten Zuckerlösung über 200 mg/dL. Wenn bei letzterem Test die Werte zwischen 140 und 200 mg/dL sprechen die Ärzte von einer gestörten Glucosetoleranz. In Deutschland sind schätzungsweise 7 – 8% der Erwachsenen Diabetiker und zu 90% handelt es sich um den sogenannten Typ2-Diabetes.

Risiken des Diabetes

Als Folge eines Diabetes treten Schädigungen der Blutgefäße auf, die zu dramatischen Komplikationen führen können. Auf der einen Seite können durch die Schädigung sehr kleiner Blutgefäße die Nieren geschädigt werden, die Sehkraft beeinträchtigt werden, bis hin zur Erblindung und zudem Nervenschädigungen auftreten. Die Schädigung der mittleren und großen Blutgefäße führt zudem zu einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Potenzstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie dem Risiko, dass Gewebe aufgrund der Unterversorgung mit Blut zerstört werden („Wundbrand“).

Ursachen von Diabetes mellitus

An dem Typ 1 Diabetes leiden in Deutschland nur etwa 6-7% aller Diabetiker. Bei dieser selteneren Form des Diabetes kommt es im Rahmen einer Autoimmunreaktion zu einer weitgehenden Zerstörung derjenigen Zellen „Langerhans-Zellen“, in denen der Körper das Insulin herstellt.
Die häufigste Form des Diabetes, der Diabetes mellitus Typ 2, wird auch als Altersdiabetes bezeichnet, da er häufig erst in einem Alter jenseits der 40 auftritt. In der Regel leiden die Patienten an Übergewicht und der hohe Fettanteil im Körper führt dann zu einer verminderten Wirksamkeit des körpereigenen Insulins. Ein Diabetes tritt auf, wenn der Körper schließlich nicht mehr in der Lage ist, die geringere Wirksamkeit des Insulins durch eine verstärkte Insulinbildung auszugleichen. Ein Diabetes kann z.B. auch durch genetische Defekte, bestimmte Medikamente oder Infektionen entstehen.
In jedem Fall gehört die Diagnose eines Diabetes und dessen Therapie in die Hände eines Artzes.

Behandlung des Diabetes

Zunächst scheint es naheliegend, einen Diabetes durch die Gabe von Insulin zu behandeln, da der Körper bei einem Diabetes eben nicht mehr in der Lage ist, selber ausreichend Insulin zur Verfügung zu stellen, um die Blutzuckerwerte in engen Grenzen zu halten.
Da es sich bei dem Insulin jedoch um ein empfindliches Eiweißmolekül handelt, kann es nicht in Tabletten- oder Kapselform eingenommen werden. Daher stehen dem Arzt inzwischen viele andere Medikamente zur Verfügung, die zumindest bei leichten Formen des Diabetes eingesetzt werden können, um die Blutzuckerwerte zu senken.

Da bei einem Diabetes die Einnahme von geeigneten Medikamenten unumgänglich ist, muss die Krankheit entsprechend ärztlich betreut werden. Nichtsdestotrotz wird auch Ihr Arzt Ihnen Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise gegeben haben. An erster Stelle gehören dazu die Abnahme von Körpergewicht bei einem bestehenden Übergewicht, ausreichend Sport und der möglichst weitgehende Verzicht auf Alkohol und Tabakkonsum.

Stickstoffmonoxid – Bildung aus Arginin

1998 wurde der Nobelpreis für Medizin u.a. dafür vergeben, dass man entdeckt hatte, dass das kleine Molekül Stickstoffmonoxid ganz wesentlich Funktionen bei der Weitstellung von Blutgefäßen wahrnimmt. Und dieses kleine Gasmolekül wird in diesen Zellen aus Arginin hergestellt. Daher ist eine ausreichende Bereitstellung von Stickstoffmonoxid natürlich ganz wesentlich von einer ausreichenden Versorgung mit Arginin bestimmt. Als natürliche Aminosäure ist dabei nur die sogenannte L-Form des Arginins wirksam (L- und R-Form verhalten sich bei diesem Molekül wir rechte und linke Hand zueinander).

L-Arginin und Diabetes

Bei der Gabe von Arginin wurden bereits in den 90er Jahren positive Effekte bei diabetischen Tieren festgestellt. Die genauen Zusammenhänge zwischen Arginin, NO und Diabetes werden bis heute untersucht. So wurde 2014 berichtet, dass die Gabe von Arginin in fettleibigen Ratten einen positiven Einfluss auf die Sensitivität der Zellen auf die Wirkung von Insulin hat: „L-arginine supplementation improves insulin sensitivity in rats fed a high-fat diet, independently of resistin activity.“ 2 Die könnte ein weitere Hinweis darauf sein, dass die Einnahme von L-Arginin sich für Diabetiker positiv auswirken kann.

[1] Mohan et al., Effect of l-arginie-nitric oxide system on chemical-induced diabetes mellitus, Free Radical & Medicine, 25 (7), 757-765, 1998
[2] Szulinska M et al., The effect of L-arginine supplementation on serum resistin concentration in insulin resistance in animal models, Eur Rev Med Pharmacol Sci., 18(4), 575-80, 2014