Mehr Leistung beim Sport durch Arginium

Aufgrund der gefäßerweiternden Funktion wird Arginin besonders von Bodybuildern regelmäßig genutzt, um den Muskelaufbau zu unterstützen. Zudem wird Arginin eine Stärkung des Immunsystems zugesprochen, was Hochleistungssportler besonders nach dem Training schätzen.

Aktuelle Studien von der Universität in Exeter belegen den Effekt von Arginin auf die Förderung der Fitness im Sinne einer erhöhten Leistungsfähigkeit sowie einer erhöhten Ausdauer.

Desweiteren führt die Einnahme von Arginin als sogenannter NO-Booster zu einem Pumpeffekt. Durch die verbesserte Durchblutung bei einem Muskelaufbau – Training werden die Muskeln durch die Weitstellung der Blutgefäße besser durchblutet und fühlen sich dadurch aufgepumpt bzw. hart an.

Aufgrund der vorgeannten Effekte sowie der zitierten Studie wird Arginin heute nicht nur von Bodybuildern eingenommen, sondern dient vielmehr Sportlern jeglichen Alters zur Verbesserung ihrer Fitness sowie zum Muskelaufbau.

Arginium und Sport

Mehr Leistung beim Sport durch Arginin

Arginin steigert die Fitness

In einer vergleichsweise neuen Studie von 2010 haben Bailey und seine Kollegen von der Universität in Exeter [1] nachgewiesen, dass die Einnahme von L-Arginin dazu führt, dass bei einem Fitness-Training mittlerer Intensität weniger Sauerstoff benötigt wird. Außerdem konnten sie zeigen, dass sich nach Einnahme von Arginin die körperliche Ausdauer bei einem intensiven Training signifikant erhöht. Wie bei den Wirkungen von Arginin bei Bluthochdruck oder bei Potenzstörungen, so ist die positive Wirkung von Arginin auf die physische Fitness gleichfalls auf die vermehrte Bereitstellung des kleinen Moleküls Stickstoffmonoxid (oder kurz NO) zu erklären. Denn wie bereits an anderer Stelle dargestellt, führt die Freisetzung von NO aus Arginin in den Körperzellen u.a. zu einer Weiterstellung der Arterien im Blutkreislauf.

Sport zur Prävention

Es steht außer Frage, dass Sport wichtig ist, um sich „fit“ zu halten und sportliche Aktivität sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Nicht zufällig spricht man außerdem davon, dass ein gesunder Körper einen gesunden Geist beherbergt.

Dabei hilft regelmäßiger Sport nicht nur, psychische Erkrankungen wie Depressionen und Demenz zu verhindern. Sportliche Aktivität hat darüber hinaus eine präventive Funktion für viele andere Erkrankungen. An erster Stelle sind hier die Zivilisationskrankheiten zu nennen. Dazu gehören naturgemäß das Übergewicht (Adipositas), aber auch Erkrankungen wie z.B. Altersdiabetes (Diabetes mellitus Typ 2), Bluthochdruck (Hypertonie), Schlaganfälle, erektile Dysfunktion, Erkrankungen des Darmtraktes sowie auch Arthrose, Osteoporose und bestimmte Tumorerkrankungen.

Körperliche Inaktivität ist demgegenüber eine der Hauptursachen für chronische Erkrankungen und eine im Durchschnitt um 3 bis 4 Jahre verkürzte Lebenserwartung. Es wird geschätzt, dass sich in Deutschland über 6.000 Todesfälle vermeiden lassen könnten, wenn nur die Hälfte der körperlich inaktiven Männer zwischen 49 und 69 Jahren gemäßigt körperlich aktiv würden.

Empfehlungen zur Einnahme von Arginin für Sportler

Aufgrund dieser Zusammenhänge gibt es einen zunehmenden Trend, Sport nicht nur in jungen Jahren zu betreiben, sondern auch noch bis ins hohe Alter. Allerdings kann intensive sportliche Aktivität zu einem Mangel an Arginin führen. Daher ist gerade bei Sportlern die regelmäßige Einnahme von Arginin als sinnvolle Ergänzung der Ernährung angezeigt. Auch die GFE (Gesellschaft für Ernährungsforschung e.V.), der anerkannte Bundesverband für die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und Sportlernahrung, bestätigt, dass die Einnahme von Arginin für Sportler sinnvoll ist.

[1] Acute L-arginine supplementation reduces the O2 cost of moderate-intensity exercise and enhances high-intensity exercise tolerance, Stephen J. Bailey, Paul G. Winyard, Anni Vanhatalo, Jamie R. Blackwell, Fred J. DiMenna, Daryl P. Wilkerson, and Andrew M. Jones, J Appl Physiol, 109, 1394–1403, 2010